Super Montag – Booster Empathie. Vier Schritte, um den Wochenstart angenehmer zu gestalten.


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Manche von uns kennen das Gefühl vielleicht. Am Wochenende ist man noch gut gelaunt und ausgeglichen und montags Morgen schleppen sich manche mehr oder weniger gut gelaunt in die Büros oder sonstige Arbeitsplätze. Nun, Gründe dafür gibt es viele. Mehr Schlaf als sonst am Wochenende, regelmäßigeres Essen oder wir haben einfach nur das getan, was uns Spaß gemacht hat. Und vor allem, wir haben unsere Freizeit mit jenen Menschen verbracht, die wir uns ausgesucht haben und mit denen wir uns gerne umgeben. Weil diese Menschen gleich „ticken“ wie wir. Diese ähnlichen Gedanken und Ziele (wenn es um die Freizeitgestaltung geht) verbindet uns mit denjenigen und automatisch fühlen wir uns wohler.


Im Beruf ist es anders als in unserer Freizeit. Ist das so?

Doch im Berufsleben ist das anders. Hier treffen wir auf Persönlichkeiten, die wir vielleicht so im Leben gar nicht getroffen hätten. Wir arbeiten mit Menschen zusammen die möglicherweise eine komplett andere Lebensweise haben. Die andere Ziele und Gedankengänge haben. Selbst die Herkunft aus verschiedenen Gesellschaften oder gar Kulturen kann unterschiedlich sein. Manchmal erzeugt das Angst in uns oder zu mindestens Unwohlsein. Denn wir müssen mit diesen Persönlichkeiten zusammenarbeiten, obwohl wahrscheinlich bei unseren Teammitgliedern alles anders ist. Viele verstecken sich daher oft hinter den starren Strukturen die jedes Unternehmen anbietet. Und wir versuchen uns anhand dieser Strukturen das Miteinander erträglicher zu gestalten.


Doch wie können wir es so gestalten, dass wir auch Freude daran haben mit Andersdenker zusammenzuarbeiten? Die Lösung liegt in uns selbst, die wir schon immer in uns tragen. Es ist die Empathie. Das Verständnis und das Akzeptieren des anderen. Hier 4 Schritte wie Sie den Start in die neue Arbeitswoche besser überstehen.


Hören Sie zu und unterbrechen Sie nicht: Lassen sie bei Erzählungen Ihren Gesprächspartner/in ausreden. Sie erfahren möglicherweise etwas wichtiges was sie so nicht erfahren hätten da Sie unterbrochen haben und zweitens bekommt Ihr Gesprächspartner/in das Gefühl gehört und verstanden zu werden. Dann manchmal brauchen wir nur das Gefühl, gehört zu werden. Gewöhnen Sie sich verstärkt Sätze an wie "Ich verstehe", "das macht Sinn“. Das aber nur wenn Wörter wahrheitsgetreu ausgedrückt werden. Dann können diese viel bewirken.


2. Vermute immer die gute Absicht dahinter. Auch wenn etwas mal nicht so klappt, oder wenn Unstimmigkeiten auftreten. Gehen Sie immer mit von der Annahme aus, dass jeder sein Bestes gibt. Und versuchen Sie zu verstehen und Ihnen fehlende Informationen durch Gespräche oder Selbststudium zu sammeln. Den Information verändert Situation. Immer daran denken.


3. Feiere jeden auch nur so kleinen Erfolg. Der ganze Weg zum Ziel besteht aus vielen, kleinen Schritten. Um nicht aufzugeben, oder frustriert zu werden, weil nichts weitergeht ist es klug dass Sie mit Ihren Kolleg/innen jeden auch nur so kleinen Erfolg feiern. Erstens haben Sie dann eine positive Gemeinsamkeit worauf sie als Team stolz sein können und zweitens schweißt Sie das zusammen und Sie freuen sich schon auf den nächsten gemeinsamen Erfolg.


4. Verständnis für die Emotion des/der Anderen. Sie sind schon einen riesen Schritt voraus wenn Sie die vorangegangenen 3 Punkte für ein leichteres Arbeits-Miteinander-Leben beherzigen. Doch können Sie nicht automatisch davon ausgehen, dass andere auch diesen Artikel gelesen haben. Seien Sie verständnisvoll für die Launen des anderen. Dahinter verbirgt sich immer ein Grund der höchstwahrscheinlich gar nichts mit Ihnen oder Ihrer Arbeit zu tun hat. Nur leider wissen oder erkennen Sie diesen nicht sofort. Sie können das nur in einem persönlichen, verständnisvollen Gespräch herausfinden. Seien Sie also empathisch und lernen Sie, sich in die Gefühlswelt des anderen hineinzuversetzen. Damit erzeugen Sie automatisch sogar auch für sich selbst mehr Verständnis.

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