Affektkontrolle – denn wer bremst hat schon gewonnen.




Hatten Sie auch schon mal den Gedanken dass Sie manche Dinge gesagt oder getan haben, die sie eigentlich so nicht wollten. Und auch umgekehrt, dass sie es unterlassen hatten, obwohl es besser gewesen wäre etwas zu sagen oder zu handeln? Nun, vieles davon geschieht bei uns im Affekt. Wenn wir also unsere Affekthandlungen steuern könnten, sind wir schon einen großen Schritt weiter um mit den richtigen Handlungen zum richtigen Zeitpunkt erfolgreicher zu sein.


Affekt kommt aus dem Unterbewusstsein

Der Großteil unseres Handeln und Denkens wird von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Dieser Teil unserer Persönlichkeit ist dafür verantwortlich Dinge zu denken, zu sagen und in Folge danach zu Handeln. Es unterstützt uns bei alltäglichen Entscheidungen wie das Zähneputzen, das Autofahren und so weiter. Doch noch viel Mehr. Das Unterbewusstsein hat auch Einfluss auf andere, unsere Lebensbereiche wie unser Verhaltensweisen und Reaktionen, unsere Glaubenssätze, unsere Leistungsfähigkeit und die daran verknüpften persönlichen Erfolge.


Was ist ein Affekt

In der Psychologie spricht man beim Affekt von einer besonderen Qualität des Fühlens. Affekte sind immer spontan auftretende Gefühlszustände die aber auch genauso schnell wieder gehen als sie gekommen sind. Eine plötzlich auftretende Wut die uns dazu verleitet mit Gegenständen zu werfen, oder spontane Freude die uns zum Lachen animiert, sind Affekthandlungen. Im Gegensatz dazu sind unsere Ängste wie zum Beispiel Eifersucht ein Gemütszustand. Diese haben ein komplexeres Motiv und sind nicht spontane Gefühle. Wenn Sie sich aber näher damit auseinandersetzen möchten, so seien sie von mir Informiert, dass in der Psychologie der Begriff des Affekts noch umstritten ist. Vielmehr wird der Begriff Emotion bevorzugt. Wir bleiben aber beim Begriff Affekt und wollen herausfinden warum es denn manchmal klüger ist unsere Affekthandlungen einzubremsen.


Die eigenen Affekte bremsen

Da Affekte spontane Reaktionen sind, müssen wir diese als erstes auch als solches identifizierten. Kommt also eine heftige Emotion wie Wut oder Trauer in uns hoch, dann wäre es besser, anstatt sie sofort auszuleben und mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, sich bewusst zu machen woher diese Emotion kommt. Im Prinzip sollten Sie lernen sich selbst wieder zu spüren. Hören sie in sich hinein.


Werden Sie zum Fels in der Brandung. Zum Alpha Leader

Wenn Sie lernen mit Ihren Affekthandlungen umzugehen erlangen Sie erstens für Sich dadurch einen viel höhere Lebensqualität. Denn Sie können sich auf sich selbst verlassen, weil Sie sich schon vorher in den jeweiligen Situation einschätzen können. Sie wissen wie sie reagieren werden, wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten.

Und Zweitens werden sie von Ihrem Umfeld auch als viel gefestigter und seriöser war genommen. Sie mutieren damit automatisch zu Siegertyp. Jemand dem nichts aus der Ruhe bringt. Wenn wir solche Menschen in unserem Leben treffen, dann beindruckt uns das und wir folgen diese Persönlichkeiten aus einem Instinkt heraus. Dem Instinkt der Stabilität und der Ruhe. Lernen Sie also mit Ihren Affektemotionen umzugehen, werden sie automatisch der Fels in der Brandung nach dem sich alle sehnen, und denen sich andere sehr gerne anschließen. Und um das zu werden, gibt es ganz einfache Übungen.


5 Punkte um die Affekthandlungen in den Griff zu bekommen

Hier fünf Punkte zum Üben wie sie Ihre Affekte möglicherweise in den Griff bekommen können:


  • Nehmen Sie sich 2 Minuten Zeit am Tag um einfach nur dazusitzen und Ihren Atem zuzuhören

  • Nehmen Sie einen Gegenstand und betrachten Sie ihn genau. Das kann ein ganz gewöhnlicher Stift sein, der gerade vor Ihnen liegt. Aus was ist er gemacht? Welche Farbe hat er.

  • Seien Sie für ein paar Minuten lang einfach nur still und hören sie, was sie hören. Gehen Sie auf die Geräusche ein und erkenne sie wie laut es ist, wenn es leise ist.

  • Gehen Sie einfach mal eine Runde. Ganz egal wo hin. Einfach jetzt aufstehen und ein paar Minuten gehen, ohne Ziel.

  • Essen sie eine Kleinigkeit und lassen Sie sich den Geschmack so richtig auf der Zunge zergehen. Nehmen Sie den Geschmack eindeutig war.


Diese Übungen kommen aus der Therapie der inneren Achtsamkeit. Wenn Sie sich dafür näher interessieren, dem biete ich an sich im Internet über innere Achtsamkeit zu informieren. Ich freue mich aber auch über eine persönliche Zuschrift und oder begrüße Sie sehr gerne in einer meiner Seminare.


Viel Spaß beim Üben, um Ihre Affekte unter Kontrolle zu bringen.


Peter Gastberger

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